Kulturtipps Cyclamen in der Topffase Mai 2020

Nach den Beet- und anderen Frühlingspflanzen werden viele Alpenveilchen wieder getopft.

Im Folgenden sind einige Dinge zu beachten.

  1. Kultursystem
  2. Wasserqualität
  3. Insekten
  4. Gewächshausklima
  5. Topferde
  6. Pflanztiefe 
  7. Bewässerung
  8. Düngen
  1. Kulturflächen und Tischen reinigen und desinfizieren
    Fangen Sie sauber an. Stellen Sie sicher, dass die Kulturflächen gereinigt und desinfiziert werden. Verwenden Sie dazu Desinfektionsmittel wie Menno Ter forte, Menno Clean oder Chlor.

  2. Wasserqualität
    Überprüfen Sie, ob die Wasserdesinfektion ordnungsgemäß funktioniert. Lassen Sie das Wasser auf Keime im Vorratsbecken untersuchen. Für eine regelmäßige Desinfektion ist es gut, mit Wasserstoffperoxid zu arbeiten. Bei der Cyclamenkultur ist es wünschenswert, diese intensiver zu desinfizieren, beispielsweise mit Chlor, um die Infektion von Fusarium zu verhindern (beachten Sie, dass Chlor und Wasserstoffperoxid nicht zusammen in einem System verwendet werden können).

  3. Insekten
    Bereiten Sie im Voraus einen Pflanzenschutzplan vor und prüfen Sie, wo die Biologie geplant werden kann.
    Kontrollieren Sie den Insektendruck im und um das Gewächshaus, indem Sie das Unkraut im Gewächshauses entfernen und um das Gewächshaus herum mähen. Dies kann einen ersten Flug / eine Infektion von z.B. Duponchelia verhindern. Setzen Sie Pheromonfallen rechtzeitig aus und führen Sie regelmäßige Pflanzenschutzbehandlungen durch.

  4. Gewächshausklima
    Es wird empfohlen, das Gewächshaus vor dem Eintopfen zu kreiden. Je nach Vorhandensein von Schattierungen kann dies eine dünnere oder dickere Kreideschicht sein. Dies soll verhindern, dass sich die jungen Sämlinge in ein zu schlechtes Microklima befinden. Stellen Sie die durchschnittliche 24-Stunden-Temperatur in den ersten Wochen nach dem Topfen auf mindestens 17 bis 18 Grad ein, damit sich die junge Pflanze gut entwickeln kann.

  5. Topferde
    Verwenden Sie eine gute Topferde, die luftig genug ist, damit sie rechtzeitig abtrocknen kann, sehr sicher für die spätere Topftermine, damit die Oberseite des Topfes während der Kultur trocken bleibt und Botrytis sich schlechter entwickeln kann. Überprüfen Sie die Topferde vor Gebrauch auf EC- und pH-Werte..

  6. Pflanzentiefe
    Stellen Sie sicher, dass der Topf ausreichend voll/rund gefüllt ist und die Alpenveilchen nicht zu tief gepflanzt werden, da dies später in der Kultur zu mehr Botrytis führen kann.
    Die Knolle befindet sich bei Mini und Midi über der Topferde. Bei den Großblütigen kommt die Knolle auf halbem Weg in der Topferde.

  7. Bewässerung und Düngung

Nach dem Eintopfen die ersten Wochen feucht halten, damit sich die Pflanze an die geräumige Situation gewöhnt. Lassen Sie die Pflanzen danach mehr trocknen, damit die Wurzeln nach Feuchtigkeit suchen und sich besser entwickeln müssen.

Abhängig von der Ausgangs-EC im Topf ist es ratsam, regelmäßig zu Düngen mit einem Volldünger wodrin allen Elementen und speziell Kalzium sind. Die Ziel-EC im Topf liegt zwischen 0,4 und 0,8 mS / cm (mit 1: 1,5-Extraktionsmethode). Je nach gewünschter Pflanzengröße kann mehr oder weniger Düngung verabreichet werden.

Es ist ratsam, die EC und den Ph im Wurzelballen regelmäßig zu überwachen, um Überraschungen bei der Kultur zu vermeiden.

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